Ab in den Urlaub an Meer oder See, und endlich Bräune tanken! Eine sommergebräunte Haut ist doch das erklärte Ziel von uns allen. Da gibt es jene beneidenswerten Menschen, die einen Nachmittag in der Sonne verbringen und schon eine herrliche Farbe haben. Und dann gibt es Menschen wie mich, die eine Stunde in der Sonne sitzen und zuerst mal krebsig rot werden. Bei uns dauert es ultralange, bis wir die begehrte Farbe aufweisen, und nicht selten ist diese Zeit auch mit einigen Sonnenbränden verbunden.

Zum Glück hat sich die Aufmerksamkeit zum Thema Hautschutz in den letzten Jahren stark gewandelt. Ich bin als Jugendliche noch ohne jeglichen Sonnenschutz („Da wird man ja nicht braun!“) oder höchstens mit etwas Sonnenöl stundenlang in der knallenden Mittagssonne gelegen. Hautarzt-Kontrolle? Fehlanzeige. Und auch wenn ich immer noch nach dem schönen Sommerteint strebe, bin ich inzwischen deutlich vorsichtiger geworden, nutze Sonnencreme (sogar mit richtig hohem Sonnenschutzfaktor), Hüte, Sonnenbrillen und lasse meine Muttermale jährlich kontrollieren.

Aber was ist nun wirklich wichtig und in der Sonne zu beachten?

Sonnenschutz im Urlaub – die wichtigsten Regeln

Hand in der Sonne, Sonnenschutz im Urlaub, Wanderhunger

#1: Kennt euren Hauttyp

Der Hauttyp ist gut zu kennen, zumindest ungefähr. Die Glücklichen, die von Natur aus einen dunkleren Hautton haben oder einfach problemlos und ohne Röte schnell bräunen, sind üblicherweise geringer gefährdet als die Hellhäutigen unter uns. Es gilt: Je heller der Hauttyp, desto höher sollte der Sonnenschutzfaktor sein. Entweder ihr fragt euren Hautarzt oder macht einen (grob geschätzten) Hauttyp-Test im Internet.

#2: Aufmerksam sein für Sonneneinstrahlung

Oft denkt man nur am Strand oder auf der Gartenliege daran, Sonnencreme zu verwenden. Das ist auch wichtig. Aber in der Sonne sind wir viel öfter, ohne daran zu denken. Beim nachmittäglichen Sonntagsspaziergang zum Beispiel, oder bei einem Mittagessen auf der Terrasse. Je empfindlicher ihr seid und je geringer die Eigenschutzzeit eurer Haut, desto schneller kann es euch bei diesen kleinen Begebenheiten treffen.

#3: Raus aus der Mittagssonne

Die intensivste Sonnenstrahlung findet zwischen 11 Uhr Vormittags und 15 Uhr Nachmittags statt. Wandert in dieser Zeit in den Schatten, das ist auch für den Kreislauf besser.

Sonnenschutz im Urlaub, Strand, Beachchairs, Wanderhunger

#4: Schmieren, schmieren, schmieren!

Bei Sonnenschutz im Urlaub denkt man zuerst an Sonnencremes, und das ist gut so. Prinzipiell gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor (LSF) desto besser. Allerdings ist eine 50er Sonnencreme für jemanden mit bereits gut gebräunter Haut nicht unbedingt zwingend nötig. Ich verwende im Gesicht, auf den Schultern und am Dekolletée ausschließlich LSF 50, allein schon aus Angst, Pigmentflecken zu bekommen. Auf Armen und Beinen bin ich aber von 50 auf 30 umgestiegen.

Übrigens, Sonnencremes müssen nicht teuer sein. Der ORF hat letztes Jahr die Zusammenfassung eines Sonnenschutzmittel-Tests veröffentlicht. Gerade die günstigen Cremes haben richtig gut abgeschnitten. Ich persönlich bin ein Fan der Marke Sundance von DM Drogeriemarkt.

#5: Accessoires helfen auch

Sonnenbrillen und Sonnenhüte sehen nicht nur cool aus, sondern helfen auch als Sonnenschutz aus. Unsere Augen sind empfindlich, es kann bei zuviel Sonne zu Rötungen und Entzündungen kommen. Außerdem fördert das ständige Zusammenzwicken der Augen Falten, wer will das schon… Und (große) Hüte schützen besonders die Sonnenterrassen unseres Körpers, also Stirn, Nasenrücken und Schultern.

#6: UV-Shirts anziehen

Viel im Wasser oder beim Wassersport unterwegs? Auch wasserfeste Sonnenschutzmittel verlieren im Wasser ihre Schutzwirkung. Daher rate ich zu UV-resistenten Shirts. Baumwolle ist übrigens nicht UV-sicher, Kunstmaterialien können viel besser helfen. Ideal sind natürlich Spezialshirts, die auch richtig cool aussehen und der perfekte Sonnenschutz im Urlaub beim Sport oder am Strand sind. Bei Amazon* findet ihr hier eine große Auswahl, aber auch im Sport- oder Wassersport-Shop in eurer Nähe.

#7: Regelmäßig den Hautarzt besuchen

Ein jährlicher Check-Up beim Hautarzt tut nicht weh und ist für die Früherkennung von möglichen Hauterkrankungen einfach unumgänglich. Wer viele Muttermale hat wie ich (die in der Sonne leider auch mehr werden), kommt ohnehin nicht drumherum, diese vom Profi checken zu lassen. Je früher eine krankhafte Hautveränderung festgestellt wird, desto nachhaltiger sind auch die Behandlungsmöglichkeiten.

Dr. Beatrice Eder, Ärztin an der dermatologischen Abteilung im Klinikum Wels, meint dazu:

Bei Sonnencremes sollte man auf einen UV-Schutz achten, am besten mindestens LSF 30. Außerdem ist es wichtig, dass das Sonnenschutzprodukt nicht nur gegen UVB-Strahlen, sondern auch gegen UVA-Strahlen schützt! UVA-Strahlen sind langwelliger und dringen auch durch Glas. Sie sind übrigens hauptverantwortlich für die Hautalterung.

Fazit: Beim Sonnenschutz im Urlaub den Verstand walten lassen

Ganz ehrlich: Man weiß es ja eh immer besser, als man sich oft verhält. Und kaum jemand hatte mal einen Sonnenbrand, der sich wirklich nicht verhindern hätte lassen. Also lieber einmal öfter schmieren als einmal zuwenig. Und ganz ehrlich: Im Schatten werden auch die Cocktails nicht so schnell warm. 😀

 

 

*Durch Klicken gelangt ihr über einen sogenannten Affiliate-Link zu Amazon. Wenn ihr das Produkt dort kauft, dann bekomme ich ein kleines Honorar von Amazon, ihr bezahlt aber natürlich nicht mehr als den ganz normalen Kaufpreis.

 

 

 

Write A Comment